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18.05.2012 21:05 Uhr
 

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Geschrieben von: Daniel Poznanski   
Montag, den 29. November 2010 um 09:55 Uhr

 

Bundesweiter Wettbewerb "Jugend filmt Bionik"

Die aktuelle Kampagne zur Stärkung der MINT-Berufe wird durch das

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche

Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert

"Jugend filmt Bionik - Innovationen aus der Natur" heißt der neue, kreative

Filmwettbewerb, den die Münchner futurevision gGmbH im Rahmen eines vom

BMBF und der DBU geförderten Bildungsprojektes bundesweit ausschreibt.

Jugendliche sollen über das Medium Film an die Querschnittswissenschaft

Bionik herangeführt werden. Sie erhalten damit in ihrer Berufsorientierungs-

phase praktische Einblicke in Forschungseinrichtungen und die Arbeitsprozesse

innovativer Unternehmen.

 

Nachhaltiges Ziel des Wettbewerbs ist es, "Jugendliche heute über das Medium

Film für die Bionik zu begeistern, damit sie morgen Ingenieurstudiengänge

belegen und der Wirtschaftsstandort Deutschland sich auch übermorgen noch

mit innovativen und umweltverträglichen Produkten erfolgreich im globalen

Wettbewerb behaupten kann", so der Leitgedanke der Geschäftsführerin von

futurevision gGmbH, Silke Kraus.

 

Unter fachkundiger Anleitung von BIOKON-Forschern und der Bavaria Film

drehen Jugendliche in Kleingruppen in fünftägigen Intensiv-Workshops

professionelle Kurzfilme zur Querschnittswissenschaft Bionik. Drehorte sind die

freie Natur, Forschungseinrichtungen und innovative Unternehmen. Parallel

werden bundesweit Fortbildungen für Lehrer und Multiplikatoren durchgeführt.

Dabei geht es um die didaktische Vermittlung von Grundkenntnissen in Bionik

und Medienkompetenz. So können die Pädagogen mit den Jugendlichen

eigenständig Filme zur Bionik drehen und beim Medienwettbewerb einreichen.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Medienprojekt

über die Fördermaßnahme „BIONA – bionische Innovationen für nachhaltige

Produkte und Technologien“. Durch eine zukunftsweisende Innovationspolitik

und den Aufbau strategischer Partnerschaften zwischen Bildung, Wissenschaft

und Wirtschaft sollen zukünftig vermehrt Forschungsergebnisse in marktfähige

 

Produkte überführt und damit die internationale Position Deutschlands gestärkt

werden. Damit werden insbesondere auch der innovative Mittelstand und junge

High-Tech-Unternehmen gefördert. Doch nicht nur in Forschung und

Entwicklung spielt die Bionik eine zukunftsweisende Rolle, sie kommt auch bei

Jugendlichen gut an und begeistert sie für Natur und Technik. „Jugend filmt

Bionik“ führt Jugendliche an das breite Einsatzspektrum von Naturinspirierten

Innovationen und ihre vielfältige Anwendbarkeit heran und soll wichtige Impulse

für die „Bildungsrepublik“ Deutschland mit Blick auf nachhaltiges Wirtschaften

geben.

 

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette

Schavan hat zusammen mit den deutschen Arbeitgeberverbänden eine

Kooperationsinitiative gestartet, die den Nachwuchs motivieren will, vermehrt

MINT-Studienfächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu

belegen. Sie reagieren damit auf den zu erwartenden Fachkräftemangel in den

Natur-wissenschaften und Ingenieurberufen.

 

DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde: „Die Bionik ist eine Zukunfts-

wissenschaft, die ökologische und ökonomische Lösungsmöglichkeiten für die

Probleme unserer Zeit entwickelt. Sie steht für das Denken neuer Wege, um die

genialen Problemlösungen der Natur für moderne und umweltschonende

Technologien auf breiter Basis umzusetzen. Wir fördern ‚Jugend filmt Bionik’,

weil Jugendliche dabei Forschern bei ihrer Suche nach biologischen Mustern

über die Schulter schauen können. Der Filmwettbewerb trägt wesentlich dazu

bei, bionische Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft bekannter zu

machen.“

 

Bionik - zusammengesetzt aus Biologie und Technik - ist eine anwendungs-

orientierte Wissenschaft, in der Naturwissenschaftler und Ingenieure

interdisziplinär zusammenarbeiten. Die Bionik beschäftigt sich mit der

Entschlüsselung Jahrmillionen alter Konstruktionsprinzipien aus der Natur und

ihrer innovativen Umsetzung in neuartige Produkte und Technologien. Bionische

Prinzipien finden sich überall im täglichen Leben. Der Klettverschluss an

Schuhen, Taschen und Textilien ist nicht mehr wegzudenken. Der "Lotus-Effekt"

hat die Erfindung von selbstreinigenden und schmutzabweisenden Ober-

flächenmaterialien bei Flachglas und Fassadenfarben ermöglicht. Die Schnauze

des Delphins stand Pate beim Bau birnenförmiger Bugaufsätzen bei Schiffen zur

Treibstoff-Verringerung.

 

Kooperationspartner sind das Bionik-Kompetenznetzwerk BIOKON, das

internationale Bionik-Zentrum und die Bavaria Film GmbH. Unterstützt wird das

Projekt von der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA),

Berlin Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW), VdU, FELSS

GmbH, Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL), Institut für Film

und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU), Deutsches Jugendherbergswerk

(DJH).

 

 

Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren,

Schulklassen, Auszubildende sowie außerschulische Jugendgruppen. Die

Online-Bewerbung zur Teilnahme kann fortlaufend erfolgen.

Einreichfrist für Wettbewerbsfilme ist 15.7.2011. Das Projekt wird durch einen

wissenschaftlichen Fachbeirat beraten. Eine Fachjury wählt aus den

eingereichten Beiträgen die besten Filme aus. Höhepunkt und gleichzeitig

glanzvoller Abschluss des Projekts wird die Preisverleihung am 30.9.2011 im

Deutschen Museum München sein. Vor großem Publikum und in Anwesenheit

von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft werden die

Siegerteams und ihre prämierten Filmbeiträge vorgestellt. Zu gewinnen gibt es

attraktive Sachpreise und die Teilnahme an außergewöhnlichen Events sowie

Urkunden für alle Teilnehmer.

 

Ab sofort können sich auch Unternehmen melden, die eine

Projektpatenschaft übernehmen und damit ihre Türen für interessierte

Jugendliche öffnen möchten. Sie präsentieren sich damit als attraktive

Arbeitgeber und gestalten den kreativen Prozess von Anfang an mit. Außerdem

profitieren sie vom positiven Image des Medienprojekts und erweitern den

eigenen unternehmerischen Blickwinkel durch den Austausch mit Partnern aus

Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft.

 

Aktuell wurde  Jugend filmt Bionik vom Rat für Nachhaltige Entwicklung

mit dem Qualitätslabel als impulsgebendes „Werkstatt N-Projekt 2011“

ausgezeichnet.

 

Ausführliche Informationen zum Thema Bionik und dem Wettbewerb unter:

www.jugendfilmtbionik.de.

futurevision gemeinnützige GmbH, München wurde 2007 von Silke Kraus gegründet.

futurevision konzipiert und realisiert innovative, erlebnisorientierte Kultur-, Medien- und

Jugendprojekte, die eine nachhaltige Berufs- und Lebensperspektive vermitteln. Das

Pilotprojekt wurde von Bundespräsident Horst Köhler als eines der 150 innovativsten

Nachhaltigkeitsprojekte Deutschlands zur Woche der Umwelt nach Berlin eingeladen.

 

futurevision gGmbH

Geschäftsführung und Projektleitung: Silke Kraus

Knorrstr. 27

80807 München

www.futurevisionprojekt.de

www.jugendfilmtbionik.de


 

 

 

 

 

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